"All the stars are yours to hold in your hands
All the stars are yours to share with those there"
Lake of Tears - The Path of the Gods

Samstag, 28. Januar 2017

Kein weiterer Kommentar

In den USA herrscht nun ein Einreiseverbot für Muslime aus verschiedenen Ländern.

Jeder, der das unterstützt, was in den USA gerade passiert, hat entweder noch nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt, oder nimmt billigend in Kauf, dass sich das, was vor 80 Jahren in Deutschland passiert ist, wiederholt.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Gestatten: Lexi, die sexistische Rassistin

Kleiner Tipp: Verfasst niemals einen Post auf Tumblr darüber, dass ihr ein bestimmtes Canon-Pairing ganz und gar fürchterlich findet.
Menschen werden diesen Post auf die Tatsache reduzieren, dass die Frau in besagtem Pairing schwarz (und eine Frau) ist und das als einzigen Grund ansehen, dass ihr das Pairing hasst.

Jepp, ich bin seit gestern die größte Rassistin/Sexistin der gesamten Website.

Prost!

Sonntag, 20. November 2016

Ein Leben lang

Uff.
Was für eine Reise.

Heute vor drei Wochen habe ich begonnen, Star Trek: The Original Series zu schauen, nachdem ich zunächst die ersten fünf TOS-Filme gesehen habe, die ja ein gutes Stück nach der Serie spielen.
Es brauchte nur diese Filme, die ich, ohne die Serie zu kennen, noch gar nicht wirklich begreifen ... oder erfassen konnte, plus ein paar Folgen von TOS, und ich war vollkommen in diesem Fandom gefangen. Innerhalb von etwas mehr als einer Woche habe ich die komplette Serie gesehen und anschließend noch einmal die Filme angeschaut - einschließlich The Undiscovered Country, dem sechsten und letzten Film mit der kompletten Originalcrew um Kirk, Spock, Bones, Uhura, Scotty, Chekov und Sulu.
Diesen Film habe ich ein wenig vor mir her geschoben, weil ich eben wusste, dass es "der letzte" ist. Klar, Jim taucht in dem danach noch mal auf, aber ich weiß genug darüber, dass ich ihn, wenn überhaupt, nur sehr widerwillig in meinen Headcanon aufnehmen werde.
Und wie erwartet habe ich am Ende des Films Rotz und Wasser geheult.

Es ist faszinierend, wie schnell und wie gründlich das Star Trek-Fandom mich verschluckt hat. Es fühlt sich an, als hätte es mein Leben lang auf mich gewartet, als hätte es schon immer zu mir gehört und ich weiß, TOS, die Crew und das Triumvirat Jim, Spock und Bones werden mich nie wieder verlassen. Mich nie wieder loslassen.
Ich glaube nicht, dass mich ein Fandom schon einmal so schnell so sehr gefesselt und berührt hat. (Eigene Werke und die Crossover-Welt von Alex und mir ausgenommen; das ist noch mal eine andere Ebene.)
Nie zuvor hatte ich ein so perfektes OTP wie Jim und Spock. Schon als ich vor drei Jahren The Motion Picture gesehen habe, habe ich das Ship verstanden - und mit den weiteren Filmen und der Serie, die ich ja erst jetzt geschaut habe, bin ich ihm hoffnungslos verfallen.

So sehr, dass ich alle Pläne für eigene Werke erst mal auf Eis gelegt habe und nun wieder voll ins Fanfiction-Schreiben eintauche. Dabei schreibe ich allerdings eher mit dem AOS-Universum, weil sich das besser "anbietet" - schon allein dadurch, dass ich nie ein Pairing erlebt habe, das so FALSCH ist und sich so verkehrt anfühlt wie Das Pairing Aus Der Hölle Spock/Uhura. Das geht einfach gar nicht. Jetzt leben wir in einer Zeit, in der es möglich wäre, einen Film mit einem gleichgeschlechtlichen Hauptpairing zu drehen, und immer noch kriegen Spock und Jim nicht diese letzte, offizielle Bestätigung. Mein Gott, ich erwarte doch keine Sexszenen im Kino. Ich wünsche mir einfach nur eine Würdigung der Tatsache, dass diese beiden einander die wichtigsten Menschen im Universum sind - und keine Beziehung mit anderen dem jemals gleichkommen kann - mit Ausnahme von Bones. Das Triumvirat gehört zusammen, und es macht mich rasend, wenn ich Bilder vom AOS-Cast sehe, wo Uhura an der Stelle steht, an der in TOS Bones stand - nein, einfach nein.
Auch wenn ich nie, niemals aufhören werde zu hoffen, dass die Space Husbands eines Tages "On Screen-Canon" werden, so glaube ich doch nicht daran.
Also muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen.

Ich glaube, ich erkenne nun ein Muster, was Fanfiction und mich angeht. Ich habe Oneshots zu verschiedenen Fandoms geschrieben, längere Sachen bisher aber nur zur Gilde der schwarzen Magier, und nun Star Trek AOS.
Jetzt weiß ich, warum: Ich liebe beide Fandoms, aber beide haben ihre Fehler, sind manchmal unstimmig, unvollständig und scheinen geradezu nach Fanfictions zu schreien. Weil die Charaktere so unglaublich großartig sind und man mit ihnen so, so viel machen kann.

Darüber hinaus merke ich, dass ich, auch wenn ich ein bisschen neugierig auf Captain Picard und The Next Generation bin, im Moment nicht "bereit" bin, mich auf neue Figuren in diesem Universum einzulassen.
Dazu liebe ich die Originalcrew viel zu sehr und glaube und möchte nicht, dass da irgendjemand noch rankommt - vor allem nicht ans Triumvirat.
Ich möchte TNG auf jeden Fall zumindest teilweise schauen (schließlich taucht SPOCK da noch mal auf! Und in der ersten Folge BONES! <3), aber im Moment, und vielleicht auch auf längere Sicht, bin ich einfach nicht "offen" für eine neue Crew.

Montag, 31. Oktober 2016

Where they belong

Okay. Wer mir auf Twitter folgt, hat die Tage definitiv mitbekommen, wie schnell und wie tief ich ins Star Trek-Fandom gefallen bin.

Und gerade eben habe ich das Schönste gehört, was in dieser Serie und den Filmen jemals gesagt werden könnte.

Das Zitat aus diesem Tweet in voller Länge:

[Die Space Husbands Jim und Spock sind in den 1930er-Jahren gelandet und sitzen da erst mal für ein paar Tage fest. Mit viel Glück sind sie bei Edith Keeler untergekommen, die ihnen Arbeit und Unterkunft bietet. Sie ahnt aber, dass die beiden mehr sind als zwei obdachlose Straßendiebe.]

Keeler: "I'd like to ask about you two. And don't give me that "questions about little old us?" look. You know as well as I do how out of place you two are around here."
Spock: "Interesting. Where would you estimate we belong, Miss Keeler?"
Keeler: [Zu Spock] "You? At his side, as if you've always been there and always will." [Zu Jim] "And you ... you belong ... in another place. I don't know where or how."
(TOS, 1x28, "The City at the Edge of Forever") Youtube

Das ... ich finde dafür gerade keine Worte. Außer, dass ich heule und die Szene wieder und wieder anschaue. Diese Worte ... das ist es. Das ist, was dieses Pairing ausmacht und was es für mich zum ultimativen OTP macht.
Menschen, das ist kein Fanon. Jim/Spock IST Canon, egal, ob da eine (sichtbare) sexuelle Komponente drinsteckt.
Wo auch immer Jim ist, wo auch immer er je sein wird - Spock gehört zu ihm, immer und für immer.
Niemand wird für einen der beiden jemals wichtiger sein als der jeweils andere. Niemand wird ihnen je näher sein.

Und das ist so offensichtlich, dass Edith Keeler das sofort erkennt - ohne irgendwas über die beiden zu wissen.

Diese Aussage - dass Spock an Jims Seite gehört - ist selbst für die heutige Zeit verdammt eindeutig. Und wir reden hier von den 1960er-Jahren, in denen es noch praktisch undenkbar war, dass ein homosexuelles Paar sich offen zeigen konnte, geschweige denn, dass man Homosexualität so in einer Serie hätte zeigen können.
In dieser Szene haben die Produzenten sich schon sehr, sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
Ich kann das nur auf eine Art interpretieren.

Und nun entschuldigt mich. Ich muss mehr Taschentücher suchen und diese Szene noch mal in voller Länge anschauen. (Und mich an dem Anblick von Spock mit Wollmütze ergötzen.)

Freitag, 7. Oktober 2016

Lexis gesammelte Rezepte, Part 1

Heute sind der Prolog und das erste Kapitel von Sein größter Irrtum, meiner FF zur Gilde der schwarzen Magier online gegangen.

Das ist allerdings gar nicht das bemerkenswerteste Ereignis an diesem schönen Freitag, sondern die Tatsache, dass ich gerade gekocht habe.

Wer mir auf Twitter folgt, weiß ja um meine berühmten berüchtigten Kochkünste.
Heute habe ich da eins draufgelegt und ohne Rezept oder irgendwas einfach mal Zeug in einen Topf geschüttet.
Das Ergebnis sieht nicht sooo atemberaubend aus, schmeckt aber echt lecker.

Das Rezept:

Einfach eine beliebige (hier: den Rest aus der Packung) Menge Couscous in einen Topf kippen und eine angemessene Menge Wasser (ich hab seit meinen ersten Experimenten mit Couscous dazugelernt) dazugeben.

Den Herd anstellen, aufpassen, dass der Couscous nicht in den Topf brennt, während man die Küche aufräumt. (Darin bin ich besser geworden!)

Bisschen Salz drüber kippen.

Oliven und Pepperoni in beliebiger Menge klein schneiden, in den Top kippen und verrühren.
Dasselbe mit einer angemessenen (also: großen) Menge Mais tun.

Ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Creme Fraiche (nein, ich habe wirklich keine Lust zu googeln, wo da Striche drauf gehören) reinrühren und nach Wunsch würzen. --> In meinem Fall die halbe Dose Curry, Chilipulver und den Rest vom Meerrettich.

Alles noch mal rühren, fertig.
Alles in allem hat das ca. 15 Minuten gedauert, und beim nächsten mal kippe ich vielleicht noch Kidneybohnen dazu. Das stell ich mir lecker vor.
Bestimmt geht das auch mit Fleisch ...

*holt sich einen zweiten Teller*